Wie die US-Rockband LIMP BIZKIT zu mir kam

Im Jahr 2003 meldete sich die seinerzeit angesagteste US-Rockband LIMP BIZKIT bei mir, um ein neues Website Design zu erhalten. Doch aus diesem Auftrag entwickelte sich etwas viel größeres: Durch den massiven Zulauf der internationalen Fangemeinde erfand ich quasi einen sehr frühen Vorläufer von Online Kampagnen "auf Knopfdruck".

Die Webseite für eine der erfolgreichsten US-Rockbands zu erstellen, war schon etwas Besonderes. Viel interessanter, und daher besonders, ist die parallel umgesetzte Online-Kampagne „It’s cool to be a hater“. Ziel war es, den Fans überall auf der Welt über das Internet die Möglichkeit zu gegen „Teil der Band“ zu sein.


Auf der Website wurde der Ausspruch des Bandleaders Fred Durst, „It’s cool to be a hater“ als PDF Datei bereitgestellt. Kombiniert wurde das mit der Aufforderung an die Nutzer, sich dieses Dokument herunter zu laden, die insgesamt 18 DIN A4-Seiten aneinander zu kleben und sich damit selbst zu fotografieren. Die Bilder sollten anschließend per E-Mail an die Fanseite geschickt werden um sie dort in einer Galerie zu veröffentlichen. Voraussetzung: Der ausgestreckte Mittelfinger (das Markenzeichen Fred Dursts) muss mit aufs Foto. Pro Tag kamen auf diese Weise mehrere hundert Einsendungen aus den verschiedenen Ländern zusammen.


Diese Kampagne belegt, dass Kundenansprache, Interaktion und Antwort der „Kunden“ ohne Sprachbarriere, auf Knopfdruck per Internet funktioniert.


In den nachfolgenden Videos kann man die Historie nachvollziehen wie es zu allem kam, wie meine Begegnung mit der Band ablief und wie wir die Fan Community rund um die Erde rockten.

Die Limp Bizkit Sache bescherte mir damals meine erste Erfahrung mit einem massiven Medienecho über einen längeren Zeitraum und den Schub, meine Designagentur bzw. Werbeagentur im Jahre 2004 zu gründen.